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In dieser Woche wird die Aufmerksamkeit der Anleger in den Vereinigten Staaten vor allem auf das Beige Book der Fed, die Handelsbilanz für Juli und den ISM im Dienstleistungssektor gerichtet sein. In Deutschland werden zum Beispiel der Verbraucherpreisindex für August und die Industrieproduktion für Juli veröffentlicht.

Handelsbilanz in den USA

Am Mittwoch wird die Handelsbilanz für Juli in den Vereinigten Staaten veröffentlicht. Der Markt rechnet mit einem Defizit von 68 Mrd. USD. Der Grund für den Anstieg des Handelsbilanzdefizits im Vergleich zum Vormonat liegt vor allem in der verstärkten Inlandsnachfrage nach Konsumgütern, Automobilen und Investitionsgütern. Das Defizit dürfte teilweise durch Nettoexporte von Dienstleistungen ausgeglichen werden.

ISM-Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten

Am Mittwoch wird auch der ISM-Dienstleistungsindex in den USA veröffentlicht. Es wird erwartet, dass der Index im August auf dem gleichen Niveau wie im Vormonat bleibt. Die Unternehmen in den USA dürften weiterhin von den Konsumausgaben der Haushalte für Unterhaltung, insbesondere für Kinos (Barbie, Oppenheimer) und Konzerte (Taylor Swift, Beyoncé), unterstützt werden. Laut Bloomberg dürfte der Index im vierten Quartal zurückgehen, was vor allem auf eine Abkühlung der Verbrauchernachfrage zurückzuführen ist.

Das Beige Book der Fed

Zwei Wochen vor der Fed-Sitzung wird immer das so genannte Beige Book veröffentlicht, der Bericht der US-Zentralbank über den Zustand der US-Wirtschaft. Diese Woche wird es im Laufe des Mittwochs veröffentlicht. Bloomberg geht davon aus, dass die US-Wirtschaft weiterhin stark von den Verbraucherausgaben für Barbie- und Oppenheimer-Filme sowie für Konzerte von Taylor Swift und Beyoncé gestützt wird. Die Auswirkungen dieser kulturellen Ereignisse werden laut Bloomberg im August ihren Höhepunkt erreichen. Trotz des Anstiegs der Verbraucherausgaben für Unterhaltung dürfte die US-Wirtschaft also eine Verlangsamung des Wachstums erfahren. Am 24. August wurde der S&P Services PMI veröffentlicht, der mit 51,0 Punkten ein Sechsmonatstief erreichte, und auch die Aufträge gingen zum ersten Mal seit sechs Monaten zurück.

Neue Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in den Vereinigten Staaten

Den Prognosen der Analysten zufolge werden die Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung am 2. September voraussichtlich 235.000 erreichen. Der Grund für den Anstieg gegenüber der Vorwoche dürfte der Hurrikan Idalia sein, der am 30. August auf Florida traf.

Verbraucherpreisindex in Deutschland

Am Freitag um 8:00 Uhr wird der endgültige Verbraucherpreisindex für August in Deutschland bekannt gegeben. Der Markt rechnet mit einem Anstieg des Index um 6,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Juli war der Index um 6,2 % gestiegen. Im Monatsvergleich wird ein Anstieg der Inflation um 0,3 % erwartet.

Industrieproduktion in Deutschland

Die Industrieproduktion wird am Donnerstag in Deutschland veröffentlicht. Analysten rechnen mit einem weiteren Rückgang gegenüber dem Vormonat. Im Juni war die Produktion um 1,5 % gesunken, jetzt rechnet der Markt mit einem Rückgang um 0,5 %. Im Jahresvergleich wird ein Rückgang von 2,1 % erwartet. Der IFO-Umfrage zufolge wächst die Unzufriedenheit der Industrieunternehmen mit der aktuellen Entwicklung ihrer Geschäfte. Auch die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate bleiben sehr pessimistisch.

Weitere Indikatoren in dieser Woche

Zu den weiteren makroökonomischen Indikatoren, die in dieser Woche veröffentlicht werden, gehören die Arbeitslosenquote für August in der Tschechischen Republik, das BIP für das zweite Quartal und der PPI der Eurozone.


Diese Woche ist in Bezug auf die makroökonomischen Daten in den USA recht langweilig, aber es ist doch etwas dabei. Es wird vor allem um die aktuelle Stimmung der Anleger gehen...

Das einzig Interessante ist die Arbeitslosenunterstützung... zum Glück haben wir nicht nur die USA.

Ja, in Kanada und Australien ist diese Woche viel los.